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Was sind eigentlich Leipziger Lerchen?

ein kleiner Ausflug in Leipziger Küchen und Backstuben

Was unterscheidet die Leipziger Küche von der übrigen Deutschen und Sächsischen Küche?

Natürlich findet man als Gast in Leipzig neben einheimischer Kost auch Speisen aus aller Welt. Gleich neben einem typisch deutschen Restaurant findet man eine Sushi - Bar oder ein indisches Restaurants. Asiatisches neben Tapas. Argentinische Steaks neben einem Bagel - Shop. Verkauft wird was von den Menschen nachgefragt wird. Wie überall!
Was man kaum noch findet sind einfache Dönerläden und asiatische Imbissbuden. Dafür gibt es wieder mehr einheimische Kost.

Leipzig liegt mitten in der Leipziger Tieflandsbucht. Lösboden als Erbe der letzten Eiszeit und ein mildes Klima ergeben eines der besten Obst- und Gemüseanbaugebiete Deutschlands. Obst und Gemüse stehen deshalb ganz oben auf dem Speisezettel der Leipziger. "Leipziger Allerlei" ist in ganz Deutschland bekannt, aber kaum jemand weiß genau wie das gekocht wird. Aber auch Kohlgerichte, Eintöpfe, Porree usw. sind sehr beliebt.

Das eigentliche kulinarische Highlight der Leipziger kommt nicht aus der Küche sondern aus der Backstube. Nicht umsonst gibt es den Spottnamen "Kaffeesachse". Nichts wird hier so heiß geliebt wie guter Kaffee. Und dazu gehört auch ein schönes Stück Kuchen. Leipziger Lerchen, ein Mürbegebäck mit Mandeln ist nicht das einzige typisch Leipziger Gebäck. Prasselkuchen, Dummenkuchen, Eierschecke, Zuckerkuchen sind auch sehr beliebt. Leider gibt es in der Innenstadt nur noch Bäckereiketten und keine Konditoreien mit eigener Backstube mehr. Aber in den anderen Stadtteilen kann man da immer noch fündig werden.