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Das grüne Leipzig,
pure Natur mitten in der Stadt

Mitten durch Leipzig zieht sich von Süd nach Nord entlang der Weißen Elster ein breites grünes Band. Es trennt den Leipziger Westen von den anderen Teilen der Stadt. Es gehört zu einem der größten Auenwaldgebiete Mitteleuropas. Als Auenwald bezeichnet man einen Wald, der in Überschwemmungsgebieten von Flüssen zu finden ist. Der Leipziger Auenwald liegt im Wesentlichen in der Überschwemmungszone der Elster, Pleiße und der Luppe.
Der südliche Teil des Auenwaldes, die Lauer mußte in den letzten Jahren der DDR der Braunkohle weichen. Die grüne Zone beginnt nun in Markleeberg mit dem AGRA-Park, dann folgt Connewitz mit dem Wildpark . Im Stadtinneren der Clara-Zetkin-Park, der sich dann mit dem Rosental und dem Zoo zum eigentlichen Auenwald im Norden der Stadt fortsetzt.

Die Leipziger lieben ihren Auenwald sehr. Schon im zeitigen Frühling, wenn der Bärlauch mit seinem knoblauchartigen Geruch die Stadt durchzieht, treibt es die Menschen ins freie. Die öffentlichen Parkanlagen werden gern besucht. Die Leute sind entweder zu Fuß, beim Joggen oder mit dem Rad untrwegs. Schon zeitig blühen die Märzenbecher und das kalte Schmuddelwetter ist schnell vergessen.
Der Auenwald ist ein einzigartiges Reservat für selten Pflanzen und Tiere und wird nach der drastischen Grundwasserabsenkung durch den Braunkohlenabbau jetz wieder von Zeit zu Zeit unter Wasser gesetzt, um diesen einzigartigen Biotop zu erhalten.